
Rückwärtsschau: nur für besonders interessierte Fans:-)
Den Terminkalender für die Zukunft gibts auf: /kalender)
27. Juni 2009
Pöcking. Ja, die Pöckinger haben vielleicht die schönste Bibliothek Bayerns. Vielleicht! Vielleicht ist aber die aus Weiden noch schöner. Vielleicht...? Naja, in mehr Bibliotheken durfte ich bisher auch nicht spielen. Vielleicht nicht ganz umfassend, mein Urteil. Aber schee wars. Arg schee. Obwohl, ich hatte gedacht meine Aschering Blueser würden alle kommen. Aber nur mein treuer Moses und Stephan warn da. Naja. Wiggerl war entschuldigt. Und Wolfgang auch. Nee, Manfred, Du warst nicht entschuldigt. Die Ausrede mit der geigenspielenden Nachbarstochter ist fad. Oder ist sie hübscher als ich?
P.S.: Was nochmal ist der Unterschied zwischen Bücherei und Bibliothek?
23. Juni 2009
Himmel, ich komm nicht hinterher. Also, was gabs in der Zwischenzeit.
Luftholen, Tee holen, Nachdenken...
Oja, da fällts mir wieder ein: Famose Konzerte in
Bad Reichenhall, Altlußheim und Karlsruhe. Ja, das war alles drei richtig geil! Bad Reichenhall war wie nach Hause kommen. Ich wusste gar nicht, dass ich ein Mädel der ersten Stunde war. Aber, tatsächlich: ich war eine der ersten Künstler 2004 bei der Gründung. *stolz*. Allerdings hab ich gemerkt, dass meinen saftigeren Showtiteln hinterhergeheult wurde. "tenore amore" klang Euch doch zu brav. Bei Orgien in Arien glänzten definitiv die Augen heller. Versprochen, der nächste Titel wird wieder griffiger.
Dann kam Altlußheim. Bei Mannheim. In einem neuen Dachausbau des Rathauses. Da hat mal der Architekt was Schönes machen dürfen. Sehr gut gelungen. Kompliment. Gut, dass dann die allgemeine Meinung über ein paar technische Schwierigkeiten erhaben war.
Ja, manchmal wacht ein kleines Kabarett-Engelchen extra über mich. Dann weiß ich nicht warum, aber die Show wird gut. Danke kurpfälzer Engel, auf Himmel und Erden!
Und Baden darf nicht fehlen. Karlsruhe, meine alte Zwischen-Heimat. Wie lange hab ich gebettelt, dass ich endlich bei Euch auftreten durfte! Bernd sei Dank. Ich konnte endlich beweisen, dass aus der frechen Fassade eine echte Künstlerin geworden ist. (Zumindest will ich mich so verstanden wissen:-)). Bis zur kompletten Stimmlosigkeit habe ich alles gegeben. ICH WOLLTE EUCH UNBEDINGT GEFALLEN. Und Ihr habt es mir gedankt. Jetzt danke ich Euch. Von Herzen.
Und zu guter Letzt noch Berlin. Ha! Hassliebe. Euch Berliner mit den verschränkten Armen und dem großkotzigen "ich hab eh schon alles gesehen" kann ich nicht leiden. Aber Euch Berliner mit dem wunderbar schnoddrigen "mach halt, irgendwo gibts auchn Platz für Dich" liebe ich. Von allen CSDs ist für mich das Motzstrassenfest das spannendste. Jedesmal denk ich, o Gott, hier geh ich mit Sack und Pack und Playback unter, und jedesmal schwimme ich auf den himmlischen Sphären tausender Minutenfans. Geil. Wozu Drogen, wenn man ich Berlin aufm Motzstrassenfest auftreten darf?
P.S.: Habt Ihr mein Makeup gesehen? Wahnsinn, oder? Googelt mal: "Highlight" Herbert Leibinn http://de-de.facebook.com/people/Herbert-Leibinn/1240748958
Der Herbert hat aber noch mehr: Second Hand Hochzeitskleider!
(Zum Täumen!!! Ich will sofort heiraten! Hat einer Lust? Aber bitte: solvent und sexy!)
mit Farben und Wimpern von Beni Durrer
(Is das cool, solche Freunde zu haben:-))
2. Juni 2009
Puh, ne Menge passiert ...
Also: ich war tatsächlich zum ersten Mal meiner Kabarettistenlaufbahn heiser. Richtig heiser.
Mit allem. Nein, ohne alles. Auf jeden Fall ohne Stimme. Das war am 9. Mai. Ich bin krank auf dem wundervollen Opernball in Karlsruhe zum Moderieren angetreten und bumm: um 22:00 Uhr versagt mein System. Meine Stimme, auf die ich so stolz bin ... weg. Katastrophe.
Am Montag danach sofort zum HNO, der mich anschaut wie eine Eule und mir sagt: wenn Sie das schaffen, heute abend in der Lach und Schiess ein Soloprogramm zu singen, dann schickt er alle Patienten zu mir. Nein, ich habs nicht geschafft. Um 17 Uhr hab ich aufgegeben. Kein Cortison, kein Inhalieren, kein Krautwickel, kein Hustenblocker, kein Voltaren mehr, mit absolutem Sprechverbot ins Bett. Heulen.
Tja. das also sind meine stimmlichen Grenzen. Gut zu wissen.
Für alle, die gerne gekommen wären: Es tut mir herzlich leid. :-(((((
Aber: die Zwangspause hat meine Kreativität enorm gefördert. Ich hab wie eine Bekloppte Tag und Nacht an meinem neuen Programm gearbeitet. Durfte ja nix reden! Immer noch hab ich Bammel, dass meine Idee nicht wirklich ankommt, aber manchmal überkommt mich eine Hybris und ich fühl mich unbesiegbar!
Zwischenzeitlich war ich in Weiden in der schönen Bibliothek und hab mich herrlich entschädigt gefunden für sieben stressige Tage an Bord der Arosa. Weiden hatte die widrigste Bühnensituation, ein fetter Stützbalken direkt(!) vor der Bühne. Und dennoch wart Ihr Weidener ein wundervolles, verständiges, humoriges Publikum. Oder gar deshalb? Ich hab mich sehr wohlgefühlt. Vielen Dank!.
24. April 2009
morgen gehts auf große Fahrt. Ich fahr mit der Arosa Bella von Passau über Bratislava nach Wien und zurück. es soll bis 21 Grad geben!!!!! (okay, bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 60% *seufz*) Ich werde berichten, obs mir gefallen hat.
Nee, natürlich fahr ich nicht als Gast mit. Ich arbeite, logo! Und: meinen süßen Mitarbeiter Marc Leopold braucht Ihr auch nicht zu kontaktieren. Der ist dabei! --- ARBEITEN :-)
11. April 2009
So, wieder zurück, aus dem nassen kalten und windigen Mallorca. Merkt Euch, wenn Ihr mit mir in Urlaub gehen wollt, dann nehmt Regenschirme mit. Pff. Weil ich aber nächste Woche schon gleich wieder weg bin, nämlich auf Flüssekreuzfahrt (kommt bloß nicht mit, es wird regnen!) bleibt alles beim Alten, nämlich:
Für künstlerische und Buchungs-Anfragen könnt Ihr Euch an die Agentur Marianne Rogler:
+49 221. 460 21 21 oder agentur@mariannerogler.de wenden,
30.3.09
So, jetzt bin ich erstmal in Urlaub. Auf Malle! Jawohl! Ich kann das auch! Außerdem ist das Therapie. Für meinen Mama und mich. Ablenkung. Traurige Gedanken vertreiben. Nach Ostern gehts weiter! Versprochen!
Aber, das soll niemanden abhalten, mich teuer zu buchen :-)
Für künstlerische und Buchungs-Anfragen könnt Ihr Euch an die Agentur Marianne Rogler:
+49 221. 460 21 21 oder agentur@mariannerogler.de wenden,
wegen technischer und organisatorischer Fragen bitte an Marc A. Leopold:
+49 8121. 4176 - 03 oder +49 176 21302881oder info@real-works.de
Augsburg, Kresslessmühle
war ich heut gut? Hm....? Ich weiß nicht. Irgendwie war ich unsicher, dass mich dann doch nicht alle mögen. Habt Ihr mir das mit Leipzig übelgenommen? Als ich erzählt habe, dass dort die erste Reihe 5 Minuten vor Beginn kam, mir den Rücken zugekehrt und ungeniert erstmal bestellt und gegessen hat, schien mir so, ich verspiele auch Eure Sympathien? Eine alte Bühnenweisheit besagt ja, erzähle nie unverblümt, was Dir wirklich weh getan hat. Aber ich scheiß auf alte Weisheiten. Naja, nicht grundsätzlich, aber ich würd gern.
Schwabentour März 09
das war ja eine Schau! Ich war in Heidenheim, Schwäbisch Gmünd und in Kirchheim unter Teck. Überall ein Publikum, dass an Zahl, Sympathie und Emotionen nicht geizig war. Und das, obwohl in Gmünd so ziemlich alles schief ging, was technisch möglich ist! Trotzdem kein Murren, keine schlechte Laune, nur Profi-Zuschauer, die neugierig waren, wie die Diva auch noch die 4. Leuchte, die macht was sie will, überspielt. Nachdem der CD-Player keine Lust mehr hatte und zuvor das wunderschöne Gebälk so ziemlich jede Frequenz zum Feedback gemacht hatte. Sehr schön:-)
Aber, als ich Euch fragte, ob Ihr mit mir ein Bierchen trinkt, hättet Ihr Euch die Frage: "Wer zahlt?" sparen können.
Zwischen-Nachricht
die Premiere wurde verschoben. Gott sei Dank! Ich danke aber nicht nur dem Höchsten, sondern auch, und eigentlich vor Allem, der Zweithöchsten: Gisela Hoffmann. Sie erkannte mein Dilemma. Durch den Tod von Papa hatte ich eine lange Zeit, in der ich so überhaupt keine kreative Idee hatte. Entsprechend mau war mein Punktestand in Sachen neue Nummern. Und Gisela bot mir selbstlos ihre Hilfe an. Danke! Ich empfehle allen in Nürnberg und Umgebung Wohnenden unbedingt sich die Seite des Gostner Hoftheaters anzuschauen. So nette Veranstalter müssen unterstützt werden. Gehet hin und gebet Geld aus! www.gostner.de
17. Februar 2009, "Mal sehen" im Gostner Hoftheater, Nürnberg
Endlich mein erstes Mal! Als Moderatorin meiner eigenen Show. Und ich war so aufgeregt, wie zu keinem meiner Soloprogramme. Unglaublich. Tja, da gibt es wohl noch eine Menge zu lernen für mich. Wenn Ihr als neugierig mit-leid-tragendes Publikum was cooles beitragen wollt, dann ... bleibt weiter neugierig mit-leid-tragend^^
13. + 14. Februar 2009, Theater im Bahnhof Dielheim
Davor hatte ich am meisten Angst: in dem Ort aufzutreten, in dem exakt ein Monat zuvor mein Vater starb. Gar nicht lustig. Oder doch! Eigentlich wars sogar sehr lustig. Ach, was würde ich tun, wenn ich Euch nicht hätte. Mein geliebtes, umworbenes, verständnisvolles Publikum.
3. bis 7. Februar 2009, Statttheater Regensburg
Jetzt bin ich Regensburg-Fan. Die Stadt ist tatsächlich so schön, wie alle immer erzählen. Und empfing mich mit einer einmaligen Nebelkulisse. Atemberaubend. Ich wünschte mir sehnsüchtig ein Prinzessinnenkleid und eine Kemenate zum Freierempfang. Aber Ihr bildet Euch nichts ein auf Eure Schönheit. Nein, im Gegenteil! Offen, neugierig und fast beängstigend liebevoll geht Ihr mit neuen Künstlern um! Danke.
30. + 31. Januar 2009
... und dann auch noch eine lesbisch-kölsche Karnevalssitzung. Ja, das geht. Das geht sogar gut. Sehr gut.
Zuerst zusammen geheult und dann zusammen gefeiert. Ich nehme an, das heißt Leben?!
23. + 24. Januar 2009, Brixen, Italien
das war das erste Mal auf der Bühne seit dem Tode meines Vaters. Ich habe ja geglaubt, dass man mir meilenweit ansieht, dass ich so gar nicht gut drauf bin. Wie gut wäre jetzt gewesen, ernsthafte Opernsängerin zu sein, die über große tiefe Gefühle singen darf. Dachte ich. Aber viel besser war, dass ich kabarettistin bin, mit meinem eigenen Programm. Denn niemand hätte mir erlaubt auf der großen Bühne vor der letzten Nummer von meinem Vater zu berichten. Und so konnte ich meine Situation mitteilen und fühlte mich tatsächlich erleichtert. Von wegen geteiltes Leid usw. Danke Brixen!
13. Januar 2009, 0:15 Uhr
mein Vater durfte heute Nacht, nach furchtbaren Schmerzen, endlich einschlafen. Mein Bruder, meine Mutter und ich waren bei ihm, und er ist zuhause in seinem Wohnzimmer gestorben. Weil wir seine Krankheit seit 8 Jahren miterleben mussten, darf ich allen sagen, dass man sich um uns nun keine Sorgen mehr machen muss. Die Zeit davor war viel schlimmer. Furchtbar, an seinem Bett sitzen zu müssen und nichts tun zu können. Wir wünschen uns nun, dass er endlich frei sein darf, wie er es sich in seinem hermetischen Krankenbett immer gewünscht hat.
Hubert Georg Herb geb. 17. Mai 1943 - gest. 13. Januar 2009
19.12.08 Käs, Frankfurt
Denkwürdiges Konzert! Fünf Stunden vor Konzert plaudere ich mit Dirk, meinem Lieblingstechniker in Frankfurt, und klage ihm mein Leid, dass es so schwer ist, lustig zu sein, und trotzdem ernsthaft schön zu singen. Weil ich mich eigentlich entweder aufs Singen, oder aufs Unterhalten beschränken muss. Wenn ich versuche gut zu singen, sagt eine Hälfte, das ist kein Kabarett, wenn ich dann nur lustig bin, sagt der Rest, Du singst gar nicht mehr so schön wie früher. Dilemma. Und der immer hilfsbereite Dirk verspricht mir, so einen geilen Sound zu machen, damit es so gut klingt, dass vielleicht heute mal beides möglich ist. Aber schon in der ersten Arie, die ich mit Hingabe und allem was ich an Gefühl in mir habe, singe, lacht mich eine Dame in der ersten Reihe aus. Naja. Schuster bleib bei Deinen Leisten. Ich hab meine Lektion gelernt.
1. und 2.12.08 Apollokino in Hannover beim Desimo
Puh, so viele gute Kollegen. Da hab ich mich ganz klein gefühlt. Hm, muss wohl ab und zu mal sein, dass ein Dämpfer auf Mixedshows kommt, wenn Soloshows mich glauben machen, ich sei Superwoman!?
27. und 28.11.08 Senftöpfchen Köln
Es wollten ja ganz viele, ganz einflussreiche Menschen kommen. Und was war? Nur nette Jungs von der Sparkasse Neuss. Auch gut. Die wollen mich aber nicht groß rausbringen. Ich glaube, die wollen was anderes...
8.11.08 Uhutheater in Hannover
Yippieeeee!!! Heute wars genau so, wies sein soll. Ihr habt alle mit mir Bier getrunken und mich lieb gehabt. Und ich konnte es geniessen, weil ich heute gut war. Yes! Und die Aufnahme, die davon gemacht wurde, ist auch super geworden. *Lalalala, ich hab gute Laune ... lalalala*.
7.11.08 Uhutheater in Hannover
... also, ich weiß nicht. Heute war ich irgendwie nicht soooo gut. Woran lags? Bestimmt nicht an Euch, denn Ihr habt gefeiert :-) und Euch nichts anmerken lassen. Naja, soooo schlecht war ich ja auch nicht, aber Ihr hättet verdient gehabt, dass ich eben besser bin. Sorry. Scheinbar stand die Möndin schief. Oder ich war undersexed, oder die lange Zugfahrt, oder ... ?
30.10.08 "tenore amore" zu den Schwerter Kabaretttagen
Ich hab ja von Euch Schwertern geträumt, die Nacht vor dem Konzert. Weil ich das letzte Mal zum Glück nicht wusste, dass ich automatisch in einem Wettbewerb mitmache. Aber diesmal eben schon... und ich bin so ne Niete wenn ich Konkurrenz hab. Aber Ihr wart so geil, ich war fast maximal gut. Und Bier habt Ihr auch alle mit mir getrunken. Yes! genauso müssen solche Abend sein!
Danke.
Und die Essener Kabarettmuffel kriegen wir auch noch, oder? Wir paar tapferen Streiter für das Gute!
So, und nu drückt mir die Daumen für Hannover, denn weil da die Location UND das Publikum erwartungsgemäß rocken wie Hölle, hab ich eine DVD Aufnahme vorbereitet. Ich befürchte auch, dass alles super läuft, nur ich mich den ganzen Abend versinge (so ne doofe Kamera ist ja eben auch ne Art Konkurrenz)
27.10.08 "tenore amore" in der Lach und Schiess, München
Oh, ich liebe mein Münchner Publikum. Und wer noch behaupten sollte, dass der Prophet im Heimatland nix gilt, soll mich mal ruhig anrufen.
Es war eine Vorstellung, wie sie sich eine Kabarettistin nur erträumen kann:
Genau die Mischung an Menschen, die perfekt harmoniert. Klug aber nicht weltfremd, lachbereit aber nicht billig und tatsächlich noch von echten Opernkennern durchsetzt. Oh bitte, bitte, liebes Publikum, könntest Du Dich genauso zu meinen zukünftigen Konzerten zusammensetzen?
Ich wäre zum Beispiel demnächst in Schwerte und Essen ...
Obwohl, wenn ich mich an Schwerte vor zwei Jahren erinner, das war ja auch schon mega. *ggg*
Aber in Essen bin ich dieses Jahr zum ersten Mal ...
Da muss ich mir wohl mein Publikum erst erspielen?
Na dann: ran an den Speck!
Wo genau ich in der Zukunft bin, steht unter: /kalender
P.S.: Ich bin übrigens ne ganz Liebe!
...
Und kann voll gut singen
... und bin lustig
... und seh' für mein Alter phantastisch aus!
... und noch solo.