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Pressekritik zum Schmökern:

hamburger Morgenpost 25.07.08
... sprühte ihre Show vor Witz. Schreiend komisch kontrastierte sie die erhabenen Gesten der Oper mit allzu Menschlischen.

Kölner Stadtanzeiger 31.10.07
… einem Programm, das einmal mehr zeigt, welch grandiose Wirkung man entfalten kann, mit der Dekonstruktion von Opernarien. Die … Sängerin bringt das Kunststück fertig, klassische Musik vom Sockel zu holen, ohne ihr den Zauber zu nehmen. Das muss man einfach gesehen und gehört haben.

Welt am Sonntag 21.1.07
Etwas frech, manchmal leise zotig, aber immer tadellos gesungen, mit schön schwingender, um Höhen nicht verlegenen Stimme und voller kleiner ironischer Anführungszeichen für das Medium Oper, diesem wunderlichsten Kind der Theatergeschichte.

Hamburger Tageblatt 17.01.2007
Ein ebenso vornehmes wie vergnügliches Unterfangen ist es, dem sich Katharina Herb verschrieben hat ... Es wurde schliesslich mehr als Zeit, die Oper von ihrem angestaubten Ruf zu befreien.

Hamburger Morgenpost vom 24.1.07

"Fast wie in der Scala! ... Herb, in einer ausgefeilten Robe aus Plastiktüten, die sie der jeweiligen Arie auf verblüffende Weise anpassen konnte, nimmt die Oper zwar durchaus ernst, geht aber mit einer entwaffnenden Leichtigkeit an die manchmal doch reichlich sperrige Bühnenkunst heran."

Hamburger Abendblatt vom 24.1.07
Die Schlampe an der Rampe ... "Orgien in Arien" , die amüsant waren, leicht anrüchig und dennoch zumindest halbwegs stubenrein ... Am Ende tobte das Publikum ... Für große Oper ist eben auch in der Kleinkunst Platz.

Kölner Stadtanzeiger, von Marianne Kolarik, Ende März 06
In ihrem zweiten Programm zeigt Karharina Herb, dass man selbst indiisponiert „schwere“ klassische Musik, mit Leichtigkeit, Improvisationsgabe, Bühnenpräsenz und mimischer Originalität kombinieren kann. Heraus kommt ein prickelndes Gebräu, das sogar Opernverächter mundet.

Westfälische Nachrichten, von Sunhild Salaschek, 30.1.06
Lustvoll und äußerst unterhaltsam. ... Stehende Ovationen für eine Kabarettistin? Und ob!

Anneliese Euler, Main Echo, 28.11.05
Nach diesem Abend mit Katharina Herb im Hofgarten Aschaffenburg wird Oper für ihre ehrfürchtigen Verehrer nie mehr das sein, was sie vorher war. Wer es noch nicht wusste: Oper ist hocherotisch. ... "Primadonna Assoluta" Katharina Herb

Lisa Koch, erlanger Nachrichten, 25.10.05
Opern-Kabarett ist ein ganz und gar unerforschtes Comedy-Genre mit ungeahnten und sehr erfrischenden Möglichkeiten, das Katharina Herb nun aus der Wiege geholt hat und ihm erste, vielversprechende Form verleiht. Die Zuschauerressonanz ... beweist, dass sie einen bestimmten Nerv getroffen haben muss.

wes, Süddeutsche Zeitung, 19.09.05
Alleine steht sie für zwei Stunden auf der Bühne ... und führt in die wundervolle Welt der Oper ein. ... Sex, nicht überstrapaziert, ist ein feiner, von ihr gewählter Weg, ihr Publikum in diese Welt hinein zu begleiten:

Mathias Hejny, AZ München vom 23./24.4.05
Wenn die Wahlmünchnerin auftritt, passt große Oper auch in die kleinste Hütte. Ein digitales Taschenorchester sorgt "billig und willig" für die passende Grundlage, und neben der genannten Reizwäsche genügen ein paar Streifen roter Müllsäcke für die Darstellung von Abendrobe, Callas-Stola, jodelkompatiblem Dirndl, sadomasopraktischer Fesselung oder Walküren-Konfektionsgrößen.

Barbara Welter, TZ München vom 21.4.05
Nicht nur stimmlich ein Hochgenuss, auch optisch ist die Dame in roter Corsage und einer Plastikrobe, die jede, noch so gewagte Änderung mitmacht, einfach eine Schau!

© 2008 Katharina Herb

Orgien in Arien (April 05 - September 07)
... und andere klassische Höhepunkte!

Opernkabarettistin Katharina Herb mit ihren zweiten Programm

Was kündigt sich an, wenn ein Hermaphrodit und eine Edelnutte zur Liebesnacht laden?
Was reizt über 700 Frauen unbedingt auf Don Giovannis VIP-Liste zu kommen?
Welchen Verlust hat Manon Lescaut zu beklagen, wenn sie über ihre Spitzenhöschen flucht?
Und was provozieren Carmens Freundinnen, wenn sie vor potenziellen Geldgebern Hintern schwingen?

Orgien, Orgien, Orgien

Katharina Herb führt Sie auf ein Neues klassisch zum Höhepunkt. Mühelos schält sie Orgien aus Arien und bringt dabei gleichermaßen Opern-Anfänger wie Genre-Kenner zum sanften Sabbern. Staunend freuen sich der Zuhörer über schlanke Spitzentöne und der eher optische Genießer über schlanke Hüften. Die Herb beantwortet, was Sie schon immer über Oper wissen wollten und sich nie zu fragen wagten.
Als ausgebildete Mezzosopranistin hat Katharina Herb das sängerische Können, während das freche Selbstbewusstsein wohl daher kommt, dass für ihre musikalische Ausbildung damals sogar eigens eine Musikschule gegründet wurde!

Woher allerdings ihr aufregender Sexappeal kommt, wird immer wieder gerne heiß diskutiert.

Ausgezeichnet mit der TZ-Rose der Woche! TZ München vom 23.4.05
Ausgezeichnet mit dem Kleinkunstpreis "Is was mit de Omma" am 15.7.06 Alter Markt, Köln

Buch: Edda Schnittgard, Berlin (www.schniddie.de) (www.queenbee.de)

Regie: Michaela Jacobi, München

Gesang, Musikproduktion: Katharina Herb

Kostüm: Zarrakostüm, Berlin (www.zarrakostuem.de)

Fotos: S. Mairiedl, München (www.sierotik.de)

Plakat: S.Mairiedl, München (www.sierotik.de)

Pressetext:
seit Juli 2007:

Tenore amore

... oder: Der Sopran packt aus
... oder: Die Sopränin kann lauter
... oder: doch nicht


Hätte die Callas die Wahl gehabt – wäre sie nicht lieber ein Tenor geworden? So ein Robbie Williams der E-Musik, dem die Menge zujubelt und der die Damen zum Orgasmus singt?
Ein Tenor mag klein, dick und hässlich sein, Allüren haben oder Tränensäcke – man verfällt ihm trotzdem. Tenore amore eben. Wie ungerecht!
Doch jetzt schlägt die Diva zurück. Der Sopran packt aus. Die Herb stutzt dem Pfau die Federn. Mit kecker Spitzzüngigkeit, sündigem Körpereinsatz und gefühlsechtem Mezzosopran, legt die Kabarettistin Hand an den Hals der Musikgeschichte, flirtet mit der Tenorpartie, erklimmt alle Höhen und lotet die Abgründe aus. Alles, was Sie schon immer über Oper wissen wollten, sich aber nie zu fragen wagten, bringt unsere Königin der Nacht mit Zigarre, aber ohne Damenbart auf den Punkt. Für Katharina Herb ist ein Abend erst gelungen, wenn ein Glas zersungen, ein Herz gebrochen, eine Ohr errötet und ein Herr vor Lachen vom Stuhl gekippt ist. Die Sopränin kann lauter. Und länger. Und leidenschaftlicher. Der Tenor könnte einpacken. Aber wir lieben ihn doch und lassen ihn auspacken.



Regie: Edda Schnittgard, Berlin (www.schniddie.de)

Unermüdliche Beratung: Michaela Jacobi, München und Daniel Plettenberg, Hamburg

Buch, Gesang, Musikproduktion: Katharina Herb

Kostüm: Katharina Herb

Fotos: Susie Knoll (www.susieknoll.de)

Plakat: Holger Edmaier (www.holger-edmaier.de)