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© 2007 Katharina Herb
© 2007 Katharina Herb
© 2008 Katharina Herb
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Katharina Herb

Katharina Herb

Georg von Schierstein

Katharina Herb/Georg von Schierstein/Edda Schnittgard

Georg von Schierstein

Katharina Herb

Susie Knoll/Hans Buttermilch, München

Andrea Turner/Katharina Herb


„erotische eroperungen
oder: 400 Jahre Sex in der Oper

Schicht für Schicht reißt sich Katharina Herb die Kleider vom Leib und entblößt dabei Stück für Stück ihre Seele. Sie schockiert als fleischfarbene Sexpuppe, peitscht als latexschwarze Domina und glänzt mit ihrem allerbesten Stück: ihrer Stimme!

Die Wahlmünchnerin mit dem lupenreinen Mezzosopran ist eindeutig zweideutig. Sie jagt von einem Höhepunkt zum nächsten, macht den „Schweinkram“ zwischen den Tönen berühmter Arien frisch, frech und frivol transparent, ohne jemals peinlich oder banal zu wirken.
Mal ist Katharina Herb Stierkämpfer - Macho, mal schillernde Diva, mal lüsternes Luder, mal geht ihr kurz vor dem Höhepunkt die Luft aus, sie nimmt mühelos alle Hürden, die die Hitparade der größten Arien zu bieten hat.
Raffiniert wickelt die 35-jährige ihr Publikum um den kleinen Finger – wer könnte dieser Frau widerstehen, die schamlos charmant verbindet, was nicht zusammen gehören darf?
So kommt’s, dass Opern- und Erotikliebhaber gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Wer hätte geahnt, dass Xerxes Astlöcher sexy fand, Samson auf Hiebe, statt auf Liebe stand und die Königin der Nacht keine Lust mehr auf Salatgurke mit Kondom hatte und deshalb sexuell frustriert auf Rache sann?

Die gebürtige Heidelbergerin nimmt sich ganz und gar ungeheuerlich alle Freiheiten, Stimm- und Stimmungslagen zu interpretieren, wie es ihr gefällt. Sie singt Arien, wie ihr der Schnabel gewachsen ist!

Das führt zu der Bilanz, dass Oper mit einer meisterhaften Akteurin richtig sexy, mit Katharina Herb herrlich derb sein kann und zum Feuerwerk der Emotionen wird.

Auszüge aus "Tief drinnen keine Lust auf Gurken" von Vera Müller (Koblenzer Rhein-Zeitung)

Buch: Edda Schnittgard, Berlin (www.schniddie.de) (www.queenbee.de)

Regie: Michaela Jacobi, München

Gesang, Musikproduktion: Katharina Herb

Kostüm: Zarrakostüm, Berlin (www.zarrakostuem.de)

Fotos: S. Mairiedl, München (www.sierotik.de)

Plakat: S.Mairiedl, München (www.sierotik.de)

Orgien in Arien
... und andere klassische Höhepunkte!

Opernkabarettistin Katharina Herb mit ihren zweiten Programm

Was kündigt sich an, wenn ein Hermaphrodit und eine Edelnutte zur Liebesnacht laden?
Was reizt über 700 Frauen unbedingt auf Don Giovannis VIP-Liste zu kommen?
Welchen Verlust hat Manon Lescaut zu beklagen, wenn sie über ihre Spitzenhöschen flucht?
Und was provozieren Carmens Freundinnen, wenn sie vor potenziellen Geldgebern Hintern schwingen?

Orgien, Orgien, Orgien

Katharina Herb führt Sie auf ein Neues klassisch zum Höhepunkt. Mühelos schält sie Orgien aus Arien und bringt dabei gleichermaßen Opern-Anfänger wie Genre-Kenner zum sanften Sabbern. Staunend freuen sich der Zuhörer über schlanke Spitzentöne und der eher optische Genießer über schlanke Hüften. Die Herb beantwortet, was Sie schon immer über Oper wissen wollten und sich nie zu fragen wagten.
Als ausgebildete Mezzosopranistin hat Katharina Herb das sängerische Können, während das freche Selbstbewusstsein wohl daher kommt, dass für ihre musikalische Ausbildung damals sogar eigens eine Musikschule gegründet wurde!

Am 23. April 2005 wurde das Programm "Orgien in Arien" mit der TZ-Rose der Woche ausgezeichnet. (Juhu!)

...und im Juni 2006 mit dem Kleinkunstpreis der Kutschallas: "is watt mit de Omma" (nochmal Juhu!!)

...und wurde Herbstsieger der Schwerter Kleinkunsttage 2006 (und abermals Juhu!!!)

... und wurde nomminiert für den Prix Pantheon 2007 (okay, gewonnen hab ich ihn nich^^, also halbes Juhu. Aber ich bin ja schon stolz auf die Nominierung!!!)

Tenore amore (ab Juli 2007)
... oder: Der Sopran packt aus
... oder: Die Sopränin kann lauter
... oder: doch nicht


Hätte die Callas die Wahl gehabt – wäre sie nicht lieber ein Tenor geworden? So ein Robbie Williams der E-Musik, dem die Menge zujubelt und der die Damen zum Orgasmus singt?
Ein Tenor mag klein, dick und hässlich sein, Allüren haben oder Tränensäcke – man verfällt ihm trotzdem. Tenore amore eben. Wie ungerecht!
Doch jetzt schlägt die Diva zurück. Der Sopran packt aus. Die Herb stutzt dem Pfau die Federn. Mit kecker Spitzzüngigkeit, sündigem Körpereinsatz und gefühlsechtem Mezzosopran, legt die Kabarettistin Hand an den Hals der Musikgeschichte, flirtet mit der Tenorpartie, erklimmt alle Höhen und lotet die Abgründe aus. Alles, was Sie schon immer über Oper wissen wollten, sich aber nie zu fragen wagten, bringt unsere Königin der Nacht mit Zigarre, aber ohne Damenbart auf den Punkt. Für Katharina Herb ist ein Abend erst gelungen, wenn ein Glas zersungen, ein Herz gebrochen, eine Ohr errötet und ein Herr vor Lachen vom Stuhl gekippt ist. Die Sopränin kann lauter. Und länger. Und leidenschaftlicher. Der Tenor könnte einpacken. Aber wir lieben ihn doch und lassen ihn auspacken.



Regie: Edda Schnittgard, Berlin (www.schniddie.de)
Unermüdliche Beratung: Michaela Jacobi, München und Daniel Plettenberg, Hamburg
Buch, Gesang, Musikproduktion: Katharina Herb
Kostüm: Katharina Herb
Fotos: Susie Knoll (www.susieknoll.de)
Plakat: Holger Edmaier (www.holger-edmaier.de)